112, 116117 oder Apotheke: Wer in welcher Lage hilft

Orhan Cemil · Aktualisiert am 31.10.2026

Die 112 ist für Lebensgefahr, die 116117 für dringende Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten. Wann die Notdienst-Apotheke ins Spiel kommt.

Bei Lebensgefahr: 112

Bei lebensbedrohlichen Situationen rufen Sie die 112. Sie erreichen darüber den Rettungsdienst. Beispiele sind starke Brustschmerzen und schwere Verletzungen.

Dringend, aber nicht lebensbedrohlich: 116117

Die 116117 ist die Nummer des Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigungen. Sie vermittelt bei Bedarf an den ärztlichen Bereitschaftsdienst und nennt den Standort der nächsten Bereitschaftspraxis. Sie ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr erreichbar. Mit einem deutschen Telefonvertrag ist der Anruf kostenlos.

Wo die Apotheke ins Spiel kommt

Haben Sie nachts oder am Wochenende ein Rezept, hilft die Notdienst-Apotheke. Wie Sie sie finden, steht in Notdienst-Apotheke finden. Für den Notdienst kann eine Gebühr anfallen, siehe Notdienstgebühr.

Hinweis zur Reform

Das BMG berichtet über eine Reform der Notfallversorgung. Nach seinen Angaben bleibt die 112 unverändert, die 116117 soll künftig in eine Terminservice- und eine Akutleitstelle aufgeteilt werden. Die Nummern gelten bis dahin wie beschrieben.

Quellen

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